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von Christof Heyden
Wem vererbt Papa seine Firma?
Wem vererbt Papa seine Firma?
Chemnitz. „Wer führt das Familien- Unternehmen in nächster Generation fort?", diese und andere knifflige Rechtsfragen standen heute im Blickpunkt einer Tagung zum Thema „Unternehmensnachfolge" in der Industrie- und Handelskammer Chemnitz. Im Rahmen sachsenweiter Aktionstage hatten das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gemeinsam mit der IHK Chemnitz und der Handwerkskammer Chemnitz eingeladen.


Bereits jetzt ist die Thematik in Sachsen sehr präsent und gewinnt weiter an Bedeutung. Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn stehen in Sachsen von 2010 bis 2014 rund 4.400 Unternehmen zur Übergabe an. Weil der familieninterne Nachfolger fehlt, muss der überwiegende Teil sein Unternehmen auf dem allgemeinen Markt anbieten und an externe Nachfolger übergeben. Für viele Inhaber ist dies ein schwieriger Prozess, bei dem es einige Hemmnisse zu meistern gilt.

Dem brisanten Thema sind in der Zeit vom 7. bis 16. Mai 2012  zahlreiche Foren, Sprechtage und individuelle Beratungen anberaumt, die den Unternehmern Auskunft geben sollen.
„Im Vordergrund steht bei dieser Problematik, über Jahre geschaffene Unternehmenswerte, das Know-how und die damit verbundenen Arbeitsplätze in der Region zu halten", betont Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz.

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„Wir müssen noch eindringlicher vermitteln, dass das sensible Thema Nachfolge frühzeitig in die Unternehmensstrategie einbezogen wird. Nur so können die Anforderungen in ihrer Komplexität rechtzeitig erkannt und bewältigt werden. Die IHK Chemnitz bietet hierfür seit Jahren zahlreiche Unterstützungen an. Sprechtage, Finanzierungsberatung und die Unternehmensnachfolgebörse nexxt-change zählen zum permanenten Serviceangebot der IHK."

Prof. Dr. Heribert Heckschen vom Notariat HECKSCHEN & VAN DE LOO in Dresden klärte in seinem Vortrag „Veräußerung von Unternehmen: verkaufen, verschenken, vererben" über die Eckpunkte der Unternehmensnachfolge auf. Anschließend beschäftigte sich Hendrik Sebastian, Geschäftsführer der ECOVIS WWS Steuerberatungsgesellschaft mbh in Chemnitz mit besonderen Problemen bei der Übertragung von Kapitalgesellschaften.

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Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte der Startschuss für den 2. Wettbewerb der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH zur Unternehmensnachfolge, „Sächsischer Meilenstein - Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge".  



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