Chemnitz. Die vielgestaltige Schaffensperiode des namhaften Otto Dix (1891-1969) kann bis 21. Oktober 2012 im Museum Gunzenhauser in Chemnitz in Augenschein genommen werden. 120 Werke des Malers sind in der 3. Etage des Hauses vereint. Damit rückt die Stadt der Moderne erneut ins Licht der Kunstwelt. Olaf Peters, Professor für Kunstgeschichte an der Luther-Universität Halle: „Sowohl der frühe als auch insbesondere der späte Dix ist noch zu entdecken."
Für Kunstfreunde quasi eine Pflichtaufgabe, der Exposition einen Besuch abzustatten. Die gezeigte Dix-Sammlung vereint Arbeiten aus rund sechzig Schaffensjahren eines der produktivsten und wichtigsten deutschen Künstler. Darunter sind eine Reihe von Gemälden und Grafiken, die noch nie öffentlich gezeigt worden seien. Kurator Thomas Bauer-Friedrich: „Viele Werke können aus konservatorischen Gründen sobald nicht wieder gezeigt werden."
Zur Eröffnung der Ausstellung „Otto Dix - Die Sammlung Alfred Gunzenhauser" am Sonnabend wurde der Stifter herzlich von Generaldirektorin Ingbrid Mössinger begrüßt .